 |
| |
Philipp Metzger
Die Werttheorie des Postoperaismus
Darstellung, Kritik und Annäherung - Mit einem Vorwort von Sonja Buckel Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Sozialwissenschaften, Band 44
|
Der Bestseller Empire von Michael Hardt und Antonio Negri sorgte im Jahr 2000 für Aufruhr innerhalb globalisierungskritischen, sozialen Bewegungen. Der Philosoph Slavoj ˇi˛ek sah in diesem Buch gar das „Kommunistische Manifest des 21. Jahrhunderts“. Die Hauptthese des Buches – dass zentrale Marxsche Kategorien wie Wert und Klassenstruktur für den gegenwärtigen Kapitalismus mit seinem Primat immaterieller Arbeit bzw. der Wissensproduktion neu gefasst werden müssen – stieß dennoch auf Gegenwehr. Der Abschied vom Wert als Analysekategorie erschien in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft allzu wagemutig.
Philipp Metzger rekonstruiert in seiner Monographie Marx’ Werttheorie im Kontext der Wissensgesellschaft. Auf dieser Grundlage fragt er nach dem theoretischen Gehalt der Analyse von Hardt und Negri. Dabei leistet der Autor weit mehr als Annäherung und Kritik der postoperaistischen Theorie.
„Metzger unternimmt eine detektivische Arbeit, die der geheimnisvollen These vom Ende des Wertgesetzes auf die Spur kommen will. Das Ergebnis liest sich wie ein fesselnder Kriminalroman. Sein Resümee überzeugt und wird der schwierigen Aufgabe gerecht, die postoperaistische Theorie, die von vielen Autoren reflexartig abgefertigt wird, Ernst zu nehmen und zugleich kritisch zu durchleuchten.“ Sonja Buckel |
zurück zur Übersicht
|
|
| „Durch seine kenntnisreiche und unvoreingenommene Darstellung der Theoriegeschichte des (Post)Operaismus nimmt Metzger eine Zwischenposition zwischen handlungs- und strukturvereinheitlichenden Interpretationen der marxschen Kritik ein und kann für diese somit eine gemeinsame Gesprächsgrundlage schaffen.“ |
| Anna Kern in: Phase 2 - Zeitschrift gegen die Realität, Ausgabe 42, Frühjahr 2012 |
|
|
|
|
*Wir liefern portofrei in 1-3 Werktagen aus. Alle Preise enthalten die gesetzliche MwSt.