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Aladin El-Mafaalani
Ohne Schulabschluss und Ausbildungsplatz
Konzeptentwicklung und Prozesssteuerung in der beruflichen Benachteiligtenförderung |
Das deutsche Schulsystem weist Strukturen auf, die im Wesentlichen aus der Zeit der Industrialisierung stammen: Der tayloristische 45-Minuten-Takt (Unterricht), die Sortierung der Kinder und Jugendlichen auf verschiedene Fließbänder für exklusive, mittlere, einfache und niedere Qualität (Schulformen) und die strikte Auslese bei Abweichungen von Toleranzgrenzen (Noten und Klassenwiederholungen) kennzeichnen auch noch in der Wissensgesellschaft das System Schule. Während in der Vergangenheit alle Heranwachsenden, unabhängig von der Schulkarriere, in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten, zeigt sich Bildungsarmut heute als zentralstes Problem für Demokratie und Sozialstaat. Es bedarf Modifikationen in Bezug auf den Unterricht, das Professionsverständnis der Lehrkräfte, die organisatorische Gestaltung und das Prozessmanagement im System (Berufs-)Schule. Diesen Herausforderungen widmet sich Aladin El-Mafaalani. Er stellt wissenschaftlich fundierte und praxiserprobte Strategien und Methoden vor, die es Jugendlichen auch nach einer 10-jährigen erfolglosen Schullaufbahn ermöglichen, eine zweite Chance zu bekommen. Der Autor wendet sich insbesondere an Lehrkräfte, Lehramtsanwärter und Lehramtsstudierende sowie an schulsozialpädagogische Fachkräfte im Bereich der beruflichen Bildung.
„Der innovative, konstruktive und differenzierte Beitrag von Aladin El-Mafaalani ist ein konzeptioneller Lichtblick im diffizilen Bereich des Bildungswesens. Sein Konzept ist zwar an Berufsschulen gerichtet, lässt sich aber hervorragend und ohne große Umstellungen auf alle Schulen übertragen, denn individuelle Förderung kann nicht zu früh beginnen. Die Erfahrungen und produktiven Vorschläge des Autors verdienen eine breite und intensive Rezeption!“ Ahmet Toprak, Professor für Erziehungswissenschaft an der Fachhochschule Dortmund |
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| „Benachteiligte Jugendliche individuell zu fördern und sozial zu integrieren, ist Anliegen des Förderkonzeptes. Das vorgestellte Konzept ist auf den Einsatz in Berufsschulen ausgerichtet, kann aber ohne große Umstellungen auch auf andere Schulen übertragen werden.“ |
| Fördermagazin, Heft 6 10/2010 |
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„Das besondere Verdienst dieses Buches liegt darin, dass der Autor das skizzierte Konzept selbst entwickelt, durchgeführt und evaluiert hat und eindeutige positive Entwicklungen diagnostizieren konnte.
Insgesamt macht Aladin El-Mafaalani deutlich, dass ein Umdenken notwendig ist: Ausgehend von dem Stärken der Jugendlichen können Problemlagen, die sich langfristig entwickelt haben, bewältigt werden. Dafür gibt er eine empfehlenswerte Hilfestellung. Lehrkräften und schulsozialpädagogischen Fachkräften, die mit benachteiligten Jungendlichen arbeiten, sowie Studierenden und Lehrenden in der Lehrer- und Sozialarbeiterausbildung sei es hiermit ausdrücklich empfohlen.“ |
| Annette Kammertöns, Sozialmagazin 11/2010 |
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