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Christian Jung
Meister Eckharts philosophische Mystik
Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Philosophie, Band 13
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Meister Eckhart zählt zu den bedeutendsten und wirkmächtigsten Persönlichkeiten des Mittelalters. Bis heute hat sein Werk nichts an Aktualität und Faszination verloren. Als Prediger, Theologe und Philosoph lehrte er die Einheit von Gott und Mensch. Sind seine deutschen Predigten eher von rhetorischer Emphase geprägt, argumentiert er in seinen lateinischen Traktaten in aller scholastischer Strenge für sein zentrales Anliegen: die göttliche Natur der menschlichen Seele. Diese Verflechtung von mystischer Predigt und philosophischer Begründung stellt einen Höhepunkt philosophischer Mystik dar.
Christian Jung weist in einer konzisen Gesamtschau nach, wie Meister Eckhart die Geistigkeit Gottes und die Vernünftigkeit des Menschen, das Seelenfünklein, in eins setzt. Dabei berücksichtigt der Autor alle Werkschichten, von den frühen Pariser Streitschriften, über das lateinische Hauptwerk, das Opus tripartitum, bis hin zu den deutschen Predigten. |
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| „Die kritischen Gedanken unterstreichen [...] den Wert dieser Schrift, mit deren Verfasser man gerne ins weitere Gespräch eintreten würde.“ |
| Markus Vinzent, Theologische Revue, 2011, Nr. 4 |
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„Insgesamt gelingt es Jung konzise und stringent (und dabei gut lesbar) die philosophische Begründung der unio mystica (die Einheit des Menschen mit Gott) bei Meister Eckhart darzulegen. Dabei weist er immer aus, wo er mit der Eckhart-Forschung konform geht und wo er eine andere Perspektive einnimmt.
Studierenden und Interessierten, die schon fortgeschrittene Kenntnis vom Werk Meister Eckharts haben, ist Jungs gut strukturierte und anregende Untersuchung zu empfehlen. Das Buch wird durch ausführliche Verweise in Fußnoten und ein Literaturverzeichnis abgerundet. |
| Stefan Gammel, Der blaue Reiter - Journal für Philosophie, 1/2012 |
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