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Der Autor
Dieter Prokop

Dieter Prokop ist Professor em. für Soziologie mit dem Schwerpunkt Medien an der Goethe-Universität Frankfurt.
1973-1980 Dozent am Fachbereich Gesellschaftwissenschaften der Universität Frankfurt. 1978 Habilitation.
1979-1980 Gründungsvorsitzender der Gemeinsamen Kommission für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft der drei Fachbereiche Neuere Philologien, Klassische Philologien und Gesellschaftswissenschaften.
1980-1988 selbständiger Fernsehjournalist. Arbeiten als Autor und Regisseur für ZDF, HR, WDR in den Redaktionen Innenpolitik und Gesellschaftspolitik. Fernsehsendungen u.a. die Reihen: Neue Medien, neue Märkte, neue Macht (ARD Bildung und Gesellschaft); Kopfduell (Serie mit Politikern zu Themen wie Modernisierung der Wirtschaft, Arbeitslosigkeit, Technologiepolitik; ZDF Innenpolitik); Hollywood, Hollywood (Geschichte Hollywoods, gedreht in Hollywood; ZDF Bildung und Gesellschaft).
1988-2005 Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Medien am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt. Seit 2005 emeritiert.
In seinen seit 2000 erschienenen Büchern vertritt Prokop eine "Neue kritische Medienforschung" bzw. "Neue kritische Kommunikationsforschung". In den folgenden Jahren hat Prokop die Theorie der Kulturindustrie der 'Frankfurter Schule' weiterentwickelt, in kritischer Auseinandersetzung mit Theodor W. Adorno und Max Horkheimer. Diese Arbeit mündete 2003 in einer "Negativen Dialektik der Kulturindustrie", 2004 in einem "Lexikon der Kulturindustrie" und 2009 in einer "Ästhetik der Kulturindustrie".

Bild des Autors Dieter Prokop
Homepage des Autors: http://dieter-prokop.de
 
Rezensionen
„Es ist eine Biographie in Episoden, Dokumenten persönlichen Erinnerungen, Reden, Aufsätzen, Analysen, Werkschau und Bildern. Und es ist gleichzeitig eine wunderbare, berührende Liebeserklärung an eine einzigartige Frau. Dieter Prokop betont zwar immer wieder, dass er primär Soziologieprofessor und nicht Schriftsteller sei, hat aber als intellektueller und literarischer Sparringpartner von Eva Heller offenbar so viel mitbekommen, dass er sich Entschuldigungen wegen poetischer Lücken hätte sparen können. Vor allem konzeptionell ist auch ihm ein kleines Meisterwerk gelungen. Denn er ordnet die klug ausgewählten Puzzlesteine so geschickt, dass die Leserinnen und Leser ein Bild von Eva Heller bekommen, das diese wohl ebenfalls unterzeichnet hätte. [...] Einem Multitalent wie Eva Heller auf beschränktem Raum gerecht zu werden, ist nicht einfach. Zumal Dieter Prokop seinen Lesern ja auch die vielen Seiten ihrer Persönlichkeit nahe bringen will. Doch diese schwierige Aufgabe ist ihm so hervorragend gelungen, dass ich die Empfehlung für sein Buch gerne weitergebe. Wer ihr folgt, wird eine übermütige, analysierende, witzige und starke Frau kennenlernen, die keine faulen Kompromisse schloss, nur um anderen zu gefallen. Und damit sind nicht nur Männer gemeint. Mein Fazit: Eine Liebeserklärung an Eva Heller, die ihr ein verdientes Denkmal setzt, dumme Irrtümer bereinigt, ungerechtfertigte Vereinnahmungen erschwert, ihr wissenschaftliches Werk ebenso würdigt wie ihre Romane und ein Frauenleben zeigt, das wirklich emanzipatorischen Charakter hat.“
Dr. Werner Fuchs auf www.amazon.de

„‚Scharf, analytisch, oft bösartig‘ war Hellers Humor, schreibt Dieter Prokop. 29 Jahre lang waren sie ein Paar, der Soziologieprofessor und die Autorin, die mit dem Millionenseller ‚Beim nächsten Mann wird alles anders‘ 1987 die Frauenliteratur revolutionierte. Mit dem Buch ‚Der Witz der Eva Heller‘ will Prokop seiner Gattin zwei Jahre nach ihrem Tod nun ein letztes Denkmal setzen.“
Beate Strobel, Focus, 2. August 2010

„Ihr Name steht für charmante, witzige und emanzipierte Frauenliteratur der 1990er Jahre. Eva Hellers bis heute bekanntester Roman ‚Beim nächsten Mann wird alles anders‘ wurde 1988 auf einen Schlag das meist gelesene Buch Deutschlands und weltweit in zwanzig Sprachen übersetzt. Darüber hinaus veröffentlichte sie wissenschaftliche Bücher über Farbenwirkung, arbeitete als Cartoonistin und Werbefachfrau und war anerkannte Soziologin. Doch was für ein Mensch war diese vielseitig begabte und emanzipierte Frau wirklich? Ihr Ehemann Dieter Prokop erzählt mir ‚Der Witz der Eva Heller‘ sympathisch, lebensnah und voller Respekt vom Leben an der Seite seiner so erfolgreichen Frau: vom gemeinsamen Alltag, von Ängsten, Wünschen und Werten, für die sie gemeinsam kämpften. Zudem kommt Eva Heller selbst zu Wort – in Interviews, Cartoons und Aufsätzen erhält der Leser/die Leserin einen interessanten Einblick in ihre Vorliebe für ‚praktizierte Sozialforschung‘ oder ihre Ablehnung düsterer Emanzipationsromane.“
Literatur-Report.de, 16. August 2010

„Vielseitig begabt, analytisch-scharfsinnig mit aberwitzigem Witz ausgestattet – die promovierte Eva Heller fand ihre Sujets in Kneipen, die sie allein aufsuchte. Eine ausgesprochen eigenwillige Art ‚Dem Volk aufs Maul zu schauen‘. Dem Autor gelang mit dem Buch ein Stück gelebtes Leben der forsch-emanzipierten Eva Heller fassbarer zu machen. Danke!“
Brigitte Kach, Brikada – Magazin für Frauen, 28. September 2010

Dieter Prokop,Der Witz der Eva Heller,Mit Aufsätzen, Vorträgen, Cartoons und Bildern der Schriftstellerin
ISBN 978-3-8288-2300-6
224 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2010
Preis: 19,90 € *

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