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Nathalie Maya Hartmann
Tiere als Eisbrecher
Die Bedeutung der Mensch-Tier-Beziehung in der stationären Jugendhilfe Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Pädagogik, Band 13
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„Tiere sind die besten Freunde. Sie stellen keine Fragen und kritisieren nicht.“ (Mark Twain) Tiere können als Eisbrecher und Katalysatoren sozialer Bindungen für Menschen wirken, die aus verschiedenen Gründen Schwierigkeiten haben, Beziehungen zu ihren Mitmenschen einzugehen. Bei Jugendlichen in Heimen ist dies oft der Fall, da sie im Laufe ihres Lebens zumeist viele Enttäuschungen erlebt haben, die ihnen korrigierende Erfahrungen erschweren. Gerade in einer solchen Situation können Tiere positive psychosoziale Entwicklungen und Sozialisation nachhaltig fördern.
Nathalie Maya Hartmann erläutert, unter welchen Umständen Jugendliche in Heimen aufwachsen, beleuchtet wissenschaftliche Ansätze zu einer positiven menschlichen Entwicklung und legt dar, wie Mensch-Tier-Beziehungen für die pädagogische und therapeutische Arbeit genutzt werden können. Dazu zeigt sie eine Vielzahl von Charakteristika und möglichen Elementen einer Theorie der Mensch-Tier-Beziehung auf und verknüpft diese in neuartiger Weise zu einer theoretischen wie praktischen Grundlage zur Weiterentwicklung eines vielversprechenden Ansatzes. |
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| „Das Buch biete eine hilfreiche Grundlage und einen umfassenden Überblick für Fachkräfte in der Jugendhilfe, die ihren pädagogischen Ansatz um die Arbeit mit Tieren erweitern möchten.“ |
| Julia Basan in: Neue Caritas. Politik - Praxis - Forschung Heft 15, 6. September 2010 |
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