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Cornelia Lattka
Fahren ohne (gültigen) Fahrausweis
Eine Analyse der rechtlichen Probleme des sog. Schwarzfahrens Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Rechtswissenschaften, Band 41
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„Ein blinder Passagier ist in der Regel ein recht hellsehender Mann; er wünscht nur, dass die andern blind sein möchten; nicht alle, aber die, auf die es ankommt.“ – Mit diesen Worten wurde schon 1896 der klassische blinde Passagier umschrieben. Im heutigen Sprachgebrauch wird vorwiegend vom „Schwarzfahrer“ gesprochen. Gemeint ist im Kern aber dieselbe Verhaltensweise: Fahren ohne (gültigen) Fahrausweis in Nah- und Fernverkehrseinrichtungen. Sie gehört heute zum Alltag des modernen Massenpersonenverkehrs, bei dem keine Zutrittsschranken bestehen, sondern nur stichprobenartige Fahrausweiskontrollen stattfinden. Obgleich ein Massenproblem – der durch das Schwarzfahren jährlich verursachte Schaden wird auf ca. 250 Mio. Euro geschätzt – mangelt es bisher an einer ganzheitlichen Darstellung der zivilrechtlichen, strafrechtlichen sowie grenzüberschreitenden Rechtsprobleme.
Cornelia Lattka schließt diese rechtswissenschaftliche Lücke. Sie analysiert die gegenwärtige Rechtslage und entwickelt ein eigenes Konzept, wodurch dem Problem des „Schwarzfahrens“ effektiv begegnet werden könnte und gleichzeitig die Strafverfolgungsbehörden entlastet würden. |
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| „Auf fast 400 Seiten beleuchtet die Autorin nahezu alle Facetten des Schwarzfahrens: von der Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrsverwaltungsrechts über die Rechtsnatur des Personenbeförderungsvertrages bis zu den zivilrechtlichen Folgen. Das ist beeindruckend.“ |
| André Paul, Bayerische Staatszeitung, Nr. 41, 15.10.2010 |
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