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Robert Jeschonek
Kritik der antirassistischen Vernunft
Zur Theoriebildung und praktischen Umsetzung des Antirassismus Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Sozialwissenschaften, Band 26
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Rassismus in Deutschland ist auch im 21. Jahrhundert noch immer gesamtgesellschaftliche Realität. Menschen, die nicht als »deutsch« gelten, werden diskriminiert, ausgegrenzt und verfolgt. Trotz der Vielfalt an antirassistischen Praxen entfaltet Rassismus in der »Mitte der Gesellschaft« eine selten erkannte und kaum gebremste Wirkmacht, weil der Problemzusammenhang auf »Rassisten« reduziert und die Frage nach der gesellschaftlichen Funktionalität des Rassismus marginalisiert wird. Dies hat weitreichende Folgen: Wer die Frage nach der Funktion von Rassismus innerhalb einer Gesellschaft nicht stellt, erfasst dessen wesentliche Strukturmerkmale nicht und kann nicht wirksam dagegen vorgehen.
Daher besteht die Notwendigkeit, zentrale Begrifflichkeiten der antirassistischen Kritik zu hinterfragen. Robert Jeschonek nimmt vor der Folie eines kritischen Materialismus eine Neubestimmung relevanter Begriffe des Antirassismus vor und entwickelt neue Perspektiven, die Antirassismus zu gesellschaftseingreifender Praxis erheben. |
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| Robert Jeschonek
Robert Jeschonek studierte an der FU-Berlin Soziologie, Psychologie und Philosophie. Neben der Tätigkeit in der politischen Bildung als Referent mit den Themenschwerpunkten (Alltags-)Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus, konzipierte er zudem im Bereich der historisch-politischen Bildung zum Thema „Holocaust“ mehrere Workshops und Seminare. |
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