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Robert Lehmann
Politische Veränderungen als Lernprozesse
Handlungstheoretische Rekonstruktion und Bewertung von Ansätzen des Policy-Lernens Politik begreifen, Band 11
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Ist Politik lernfähig? Was bedeutet Lernen in politischen Kontexten? Und: Ist politisches Lernen ein steuerbarer Prozess? Um politische Veränderungen als Lernprozesse zu untersuchen, zieht Robert Lehmann populäre Ansätze politischen Lernens wie das „Advocacy-Coalition-Framework“ von Paul Sabatier, den „Epistemic-Communities“-Ansatz von Peter Haas und den „Social-Learning“-Ansatz nach Peter Hall heran. Die methodologische Betrachtung der Theorien sozialen Lernens zeigt jedoch, dass diese handlungstheoretisch unterbestimmt sind und wissenschaftstheoretischen Kriterien nur unzureichend genügen. Daher greift der Autor auf das „Framing-Konzept“ von Hartmut Esser zurück, um eine konzeptionelle Verknüpfung der Theorien politischen Lernens mit avancierten handlungstheoretischen Theorien vorzunehmen.
Lehmann liefert so neben einer dichten Aufbereitung des politikwissenschaftlichen Forschungsstandes zum Thema Policy-Lernen und einer methodologischen Bewertung zentraler Positionen auch einen Beitrag für eine handlungstheoretisch fundierte Theorie politischen Lernens. |
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| Robert Lehmann
Robert Lehmann hat Mitte 2009 sein Magisterstudium der Politikwissenschaften, Rechtswissenschaften und Philosophie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz nach stolzen sechzehn Semestern, dafür jedoch als Abschlussjahrgangs-Bester des Jahres beendet. Im Oktober des gleichen Jahres beginnt bei einer Mainzer Unternehmensberatung sein Einblick in die freie Wirtschaft. Ob dieser Weg beibehalten wird oder ob es zu einer Rückkehr in den akademischen Bereich kommt - eventuell auch zu einer Synthese der beiden Möglichkeiten – wird die nähere Zukunft zeigen. |
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