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Christoph Simbeck
Gleiche Bürger – gerechter Staat
Gerechtigkeitskonzepte von Platon und Aristoteles Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Politikwissenschaften, Band 25
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Die Frage nach Gerechtigkeit hat seit den Zeiten der griechischen Polis Lenker und Denker beschäftigt. Man kann sie abstrakt allgemein definieren oder aber vom Konkreten ausgehend verallgemeinern. Platon und Aristoteles beschritten mit als erste diese beiden Wege. Platon hat sie in seiner „Politeia“ entwickelt, Aristoteles im fünften Buch seiner „Nikomachischen Ethik“.
Christoph Simbeck fasst vergleichend beide Konzeptionen zusammen. Platon sah in der Gerechtigkeit vordringlich eine individuelle innere Einstellung und Tugend, aus der sich ein idealer Zustand der Gesellschaft ergebe. Aristoteles bestimmte sie mit seinen Gedanken zur gesetzlichen, ausgleichenden und austeilenden Gerechtigkeit stärker als Zusammenspiel der Einzelnen für die Gemeinschaft. Aus beiden Ansätzen ergeben sich Fragen zur Gleichheit aller Bürger, wie sie etwa von machtbefugten Beamten durchbrochen wird. |
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| Christoph Simbeck
Der Autor, Christoph Simbeck, wurde als drittes von fünf Kindern am 19.02.1976 in München geboren. Nach dem Abitur leistete er Wehrdienst und studierte anschließend Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Philosophie und Anglistik an den Universitäten Passau, Eichstätt und München. Er befasste sich eingehend mit der politischen Theorie der Antike und der Neuzeit. Einen Schwerpunkt in seinem Studium bildeten die politischen Philosophien der Antike, v.a. der griechischen Denker Platon und Aristoteles. An der LMU München schloss er 2006 das Studium ab mit dem Magister Artium. Heute lebt er in München und arbeitet dort bei einer unabhängigen Vermögensberatung. |
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